Goethes Faust - ein Lebensthema

Seit 1984 befasse ich mich immer wieder mit Goethes Faust-Dichtung . Diese Beschäftigung habe ich ab 1986 mit den „Vier Mysteriendramen“ von Rudolf Steiner ergänzt, die (unter anderem) an Goethe anschliessen. Das übergeordnete Thema ist die Auseinandersetzung mit den Bildungsanliegen der kulturschaffenden Mysterien. Dazu gehören unter anderem die griechischen Mysterien der Antike, zB DelphiEphesos und Samothrake. In der (italienischen) Renaissance wurde diese Bildungstradition wieder belebt. Von hier aus hat sich diese Art zu denken und zu erkennen in ganz Europa wieder belebt. Allgemein gesprochen handelt es sich hier um die dritte Art des denkenden Erkennens. Die eine Art ist die Induktion (Naturwissenschaft), die andere die Deduktion (Philosophie), die dritte ist die Analogie (Hermetik der Weisheitswissenschaft). Diese dritte Art des Denkens hat wie die anderen Disziplinen ihre eignen Grundlagen und Verfahren. Dabei sind das Meditieren über Bilder oder Prozesse wichtige Vorgehensweisen. Sichtbar produktiv wurde und wird diese Art zu denken in vielen Werken der bildenden, dramatischen und musikalischen Kunst.

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Heute vor 29 Jahren

Heute vor 29 Jahren habe ich zum ersten Mal das Goetheanum besucht. Ich hatte mich damals für eine Ausbildung in Malerei und Anthroposophie interessiert. Ich war auf Einladung von Frau Elisabeth Wagner Koch zum Trimesterabschluss der Malschule am Goetheanum nach Dornach gereist. Eigentlich interessierte ich mich für die Ausbildung von Hans Hermann. Doch war diese Schule leider bereits geschlossen worden.

Das zweite Goetheanum von Süden
Das 2te Goetheanum von Süden

Es war eine interessante Begegnung, vor allem mit Menschen. Ich habe bei diesem ersten Besuch in Dornach einen meiner wichtigsten Freunde gefunden. Mit der Malereiausbildung von Gerald Wagner konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Dennoch packte ich – zurück in Hamburg – meine Sachen und zog vorläufig nach Dornach, um weiter mit den neu gefunden Freunden zu sein und um mich mit den Anregungen von Rudolf Steiner zu befassen.

Meine erste formale Ausbildung wurde dann das Einführungsjahr des Lehrerseminars. Zugleich stieg ich in die Studienarbeit der Jugend-Sektion ein. Dieser erste Besuch vor 29 Jahren hat nachhaltig mein Leben geändert.

Es war sehr schön, diesen Abend in der Rudolf Steiner Halde zu verbringen und der emeritierten Virginia Sease zuzuhören. Sie hat anlässlich des 91. Todestages von Rudolf Steiner über die Kraft der Anerkennung gesprochen. In ihrer weit greifenden Betrachtung hat sie drei Schritte der Anerkennung beleuchtet: Andacht (Hingabe und Liebe), Anerkennung (der Leistung des anderen), Kontinuität (Verbundenheit und Weiterführen). Es war ein berührender Abend voller Erinnerungen an eine reiche Zeit und ein hoffnungsvoller Ausblick in die weitere Beschäftigung mit dem Wesen des Menschen und den Anregungen von Rudolf Steiner.

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Dr. phil. Alexander G. Höhne

Ausbilder - Coach - Facilitator

Was mich auszeichnet: Pragmatismus, Entschlossenheit, Interesse.

Was ich Liebe: Forschen, Menschen unterstützen, gute Gespräche.

Meine Ausbildungen

Meine Interessen: Anthroposophie, Coaching, Hypnose, Psychologie, Sprachwissenschaft

Doktor der Philosophie

Germanistische Linguistik

Universität Basel

GPI-Coach

Persönlichkeitsentfaltung

Coachingplus

Fachausweis Ausbilder

Erwachsenenbildung

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