Goethes Faust - ein Lebensthema

Seit 1984 befasse ich mich immer wieder mit Goethes Faust-Dichtung . Diese Beschäftigung habe ich ab 1986 mit den „Vier Mysteriendramen“ von Rudolf Steiner ergänzt, die (unter anderem) an Goethe anschliessen. Das übergeordnete Thema ist die Auseinandersetzung mit den Bildungsanliegen der kulturschaffenden Mysterien. Dazu gehören unter anderem die griechischen Mysterien der Antike, zB DelphiEphesos und Samothrake. In der (italienischen) Renaissance wurde diese Bildungstradition wieder belebt. Von hier aus hat sich diese Art zu denken und zu erkennen in ganz Europa wieder belebt. Allgemein gesprochen handelt es sich hier um die dritte Art des denkenden Erkennens. Die eine Art ist die Induktion (Naturwissenschaft), die andere die Deduktion (Philosophie), die dritte ist die Analogie (Hermetik der Weisheitswissenschaft). Diese dritte Art des Denkens hat wie die anderen Disziplinen ihre eignen Grundlagen und Verfahren. Dabei sind das Meditieren über Bilder oder Prozesse wichtige Vorgehensweisen. Sichtbar produktiv wurde und wird diese Art zu denken in vielen Werken der bildenden, dramatischen und musikalischen Kunst.

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Anthroposophie – ein Erkenntnisweg

Ich habe unter anderem 11 Jahre in Dornach am Goetheanum studiert und gearbeitet. Dabei habe ich verschiedene Tätigkeiten ausgeübt. Ich bin seither dem Goetheanum sowohl innerlich als auch praktisch in mancher Hinsicht aktiv verbunden. Macht mich das zu einem Anthroposophen? Ich denke nein.

Aber in meinen Studien zum und im Werk von Rudolf Steiner (1861-1925) habe ich etwas entdeckt, dem ich zustimme und in dem ich mich wiedererkenne. Und das macht mich – aus meiner Sicht –  zu einem Anthroposophen.

Besonders in den ersten vier Anthroposophischen Leitsätzen hat er beschrieben, was einen Anthroposophen ausmacht. Bereits ganz am Anfang stehen die erforderlichen Grundbedingungen:

„Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein, die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet.“

Rudolf Steiner, Leitsatz 1, GA 26

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Dr. phil. Alexander G. Höhne

Ausbilder - Coach - Facilitator

Was mich auszeichnet: Pragmatismus, Entschlossenheit, Interesse.

Was ich Liebe: Forschen, Menschen unterstützen, gute Gespräche.

Meine Ausbildungen

Meine Interessen: Anthroposophie, Coaching, Hypnose, Psychologie, Sprachwissenschaft

Doktor der Philosophie

Germanistische Linguistik

Universität Basel

GPI-Coach

Persönlichkeitsentfaltung

Coachingplus

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