Goethes Faust - ein Lebensthema

Seit 1984 befasse ich mich immer wieder mit Goethes Faust-Dichtung . Diese Beschäftigung habe ich ab 1986 mit den „Vier Mysteriendramen“ von Rudolf Steiner ergänzt, die (unter anderem) an Goethe anschliessen. Das übergeordnete Thema ist die Auseinandersetzung mit den Bildungsanliegen der kulturschaffenden Mysterien. Dazu gehören unter anderem die griechischen Mysterien der Antike, zB DelphiEphesos und Samothrake. In der (italienischen) Renaissance wurde diese Bildungstradition wieder belebt. Von hier aus hat sich diese Art zu denken und zu erkennen in ganz Europa wieder belebt. Allgemein gesprochen handelt es sich hier um die dritte Art des denkenden Erkennens. Die eine Art ist die Induktion (Naturwissenschaft), die andere die Deduktion (Philosophie), die dritte ist die Analogie (Hermetik der Weisheitswissenschaft). Diese dritte Art des Denkens hat wie die anderen Disziplinen ihre eignen Grundlagen und Verfahren. Dabei sind das Meditieren über Bilder oder Prozesse wichtige Vorgehensweisen. Sichtbar produktiv wurde und wird diese Art zu denken in vielen Werken der bildenden, dramatischen und musikalischen Kunst.

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Friedrich Hiebel – eine wichtige Begegnung

Einer meiner Lehrer und Freunde war Prof. Dr. Friedrich Hiebel (1903-1989), persönlicher Schüler von Rudolf Steiner, langjähriger Leiter der Wochenschrift Das Goetheanum und Vorstand der Allgemeinen Anthroposohischen Gesellschaft am Goetheanum in Dornach.

Von Herbst 1988 bis Herbst 1989 verbrachte ich ein sehr angeregtes und unvergessliches Jahr als Gast in seinem Haus in Dornach. Nicht nur haben wir regelmässig praktisch alle seine Tätigkeiten als aktiver Vorstand am Goetheanum besprochen, sondern auch an Werken Rudolf Steiners gearbeitet . Zudem hat er mit mir seine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit dem von ihm sehr bewunderten aber auch ganz menschlich erlebten Rudolf Steiner besprochen, den er sehr jung kennen lernte. Als Rudolf Steiner 1925 starb war Friedrich Hiebel erst 22. So alt wie ich als ich zum ersten Mal nach Dornach kam. Er aber hatte in diesem Alter schon 6 Jahre wertvolle Anregungen, Übungen und Aufgaben von diesem besonderen Menschen erhalten.

Friedrich Hiebel hat mir – sinngemäss – zwei Sätze gesagt, bei denen er betonte, ich solle sie nie vergessen.

1. Den richtigen Umgang mit Anthroposophie erkennt man an sich selbst und anderen daran, dass sie einem hilft, in jeder Hinsicht gesünder, authentischer und realistischer zu werden.

2. Rudolf Steiner hat sich nie selbst kopiert.

Daraus habe ich für mich zwei Lehren gezogen:

A. Achte auf deine Krankheit, denn sie ist dein Lehrer.

B. Wenn ich mir Rudolf Steiner zum Vorbild nehme, dann heisst das, dass ich weder ihn noch mich jemals kopiere, sondern immer neu begreife und weiter entwickle.

Friedrich Hiebel – Autorenfoto

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Dr. phil. Alexander G. Höhne

Ausbilder - Coach - Facilitator

Was mich auszeichnet: Pragmatismus, Entschlossenheit, Interesse.

Was ich Liebe: Forschen, Menschen unterstützen, gute Gespräche.

Meine Ausbildungen

Meine Interessen: Anthroposophie, Coaching, Hypnose, Psychologie, Sprachwissenschaft

Doktor der Philosophie

Germanistische Linguistik

Universität Basel

GPI-Coach

Persönlichkeitsentfaltung

Coachingplus

Fachausweis Ausbilder

Erwachsenenbildung

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Meine primäre Kompetenz: Prozessgestaltung und Support

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